Dieses Blog durchsuchen

Abnehmen - 11 gesunde Tipps

Zentrum der Gesundheit
 Abnehmen ist oft eine Herausforderung. Noch schwieriger scheint es, das mühsam erreichte Wunschgewicht auch dauerhaft zu halten. Mit dem nötigen Wissen wird aber sowohl das Abnehmen als auch das Halten des Gewichts zum Kinderspiel. Setzen Sie die folgenden 11 Schlankheitstipps um. Innerhalb von vier Wochen werden Sie nicht nur abnehmen, sondern sich ausserdem schöner, jünger und leistungsfähiger fühlen.

Abnehmen mit Genuss

Sie möchten abnehmen? Sie haben aber das Kalorienzählen satt? Sie können den Jojo-Effekt nicht mehr sehen? Sie möchten keine nebenwirkungsreichen Abnehmpillen mehr schlucken? Sie haben keine Lust auf eintönige 500-Kalorien-Diäten, die den Magen knurren lassen? Dann sind Sie hier genau richtig.
Versorgen Sie sich bei uns mit dem nötigen Wissen rund ums Abnehmen und ernähren Sie sich künftig so, dass Ihr Körper gar nicht anders kann, als überflüssige Pfunde abzuwerfen.
Mit diesem Wissen werden Sie nicht nur langsam aber sicher und damit auf gesunde Weise Gewicht verlieren, sondern Ihren Körper auch insgesamt verjüngen.
All das werden Sie übrigens nicht ohne Genuss tun. Im Gegenteil: Unsere Tipps schmecken natürlich auch und machen Spass :-)

1. Abnehmen mit den richtigen Fetten

Fett hat zwar Kalorien, doch wenn Sie die richtigen Fette in Kombination mit der richtigen Ernährung zu sich nehmen, werden Sie davon keineswegs dick, sondern können damit sogar abnehmen.
Denn Sie versorgen Ihren Körper über wertvolle Fette mit hochwertigem Zellbaumaterial, so dass es ihm leichter fällt, alte Zellen abzubauen und neue – junge und frische – Zellen aufzubauen.
Nehmen Sie also ab sofort nur qualitativ hochwertige Öle und Fette zu sich!
Interessant ist, dass von sog. Ernährungsexperten oft gerade solche Öle und Fette empfohlen und als gesund gepriesen werden, die das gar nicht unbedingt sind.
Sonnenblumenöl und Distelöl beispielsweise können zwar in geringen Mengen benutzt werden, sollten aber nicht zu Ihrem Speiseplan gehören, wenn Sie gerade abnehmen möchten oder wenn sie womöglich mit Gesundheitsbeschwerden zu kämpfen haben, die auf chronischen Entzündungsprozessen beruhen.
Die beiden genannten Öle sind reich an entzündungsfördernden Omega-6-Fettsäuren und können zur Gewichtszunahme anregen – auch dann, wenn sie in Margarine enthalten sind, die fälschlicherweise als günstiges Fett für die Gewichtsabnahme gilt.
Omega-6-Fettsäuren hemmen nämlich die Wirkung von Schilddrüsenhormonen. Diese aber sind für einen aktiven Stoffwechsel zuständig. Werden sie blockiert, wird der Stoffwechsel gedrosselt und Fett wird gespeichert anstatt zur Energiegewinnung eingesetzt zu werden.
In industriell hergestellten Fetten – und so auch in vielen Fertigprodukten wie Keksen, Gebäck, Chips, Pommes, Süssigkeiten etc. – können ferner gesundheitsschädliche Transfette stecken. Diese Transfette machen die Zellwände durchlässiger, fördern Entzündungen und führen durch die Bildung freier Radikale zu einem extremen oxidativen Stress der Zelle.
Transfette sind jedoch nicht nur ungesund. Sie machen auch dick und verhindern das Abnehmen. Wie schon die Omega-6-Fettsäuren so können auch Transfette die Schilddrüsenhormone in ihrer Aktivität hemmen und somit den Stoffwechsel drosseln.
Welche Fette sind tatsächlich ideal fürs Abnehmen? Wählen Sie für die kalte Küche natives OlivenölHanfölLeinöl (vom Leinöl 1 – 3 EL pro Tag) oder auch ein feines Gewürzöl auf Bio-Rapsölbasis.
Für das Erhitzen bei noch relativ niedrigen Temperaturen kann auch ein hochwertiges Olivenöl verwendet werden. Zum Braten oder gar Frittieren ist es jedoch nicht geeignet.
Für die heisse Küche (zum Braten, Backen und Kochen) eignen sich hingegen am allerbesten ein hochwertiges natives Bio-Kokosöl sowie Bio-Ghee, der geklärten Butter aus der Ayurveda-Küche.
Ghee gilt im Ayurveda als Agni-stärkendes Lebensmittel. Mit Agni ist hier das Verdauungsfeuer gemeint. Je besser die Verdauung funktioniert, umso schneller können natürlich auch Stoffwechselschlacken ausgeschieden werden und umso besser gelingt das dauerhafte Abnehmen.
Kokosöl wird vom Körper bevorzugt zur Energiegewinnung und nicht als Fettspeicher eingesetzt. Wollte der Körper das Kokosöl in die Fettdepots schaffen, müsste er es erst langwierig in Speicherfett umbauen. Daher wird Kokosöl vom Körper eher wie Kohlenhydrate behandelt – jedoch ohne deren Nachteile. Kokosöl verursacht beispielsweise keine Blutzuckerspiegelschwankungen und damit auch keine Heisshungerattacken, wie das Kohlenhydrate oft tun.
Während ausserdem die Omega-6-Fettsäuren die Schilddrüse drosseln, belebt das Kokosöl die Schilddrüse und aktiviert so den Stoffwechsel.
Kokosöl kann also bei einer Diät problemlos zum Einsatz kommen und unterstützt nachhaltig jedes Unterfangen zum Abnehmen.

2. Abnehmen ohne Zucker und Weissmehl

Hier führt beim Abnehmen kein Weg vorbei. Zucker und Weissmehl sind isolierte Kohlenhydrate. Sie führen zu Blutzuckerspiegelschwankungen, zu Heisshungerattacken und zu übermässigem Appetit.
Sie halten den Insulinspiegel oben und verhindern auf diese Weise, dass Fett abgebaut werden kann. Isolierte Kohlenhydrate liefern Ihnen nichts als Kalorien – keine Vitalstoffe, keine Mineralstoffe, keine Spurenelemente und keine nützlichen sekundären Pflanzenstoffe. Es gibt also keinen Grund, sie zu essen. Meiden Sie Zucker und Weissmehl und alle Produkte, die diese zwei Nahrungsmittel enthalten.
Steigen Sie auf Vollkornprodukte um. Meiden Sie hier jedoch Weizen und bevorzugen Sie stattdessen Dinkelprodukte oder glutenfreie Produkte aus Reis, Hirse, Buchweizen, Quinoa, Amaranth, Kastanien, Einkorn, Mais, Hanf etc.
Statt gewöhnlichen Haushaltszucker können Sie geringe Mengen Honig verwenden oder in kleinen Mengen auch Xylit. Informieren Sie sich vor der Verwendung von Xylit hier über Details zu diesem Zuckeraustauschstoff: Wissenswertes über Xylit
Auch Kokosblütenzucker ist eine Alternative – besonders zum Backen, da er sich im Gegensatz zu Honig und Xylit ähnlich handhaben lässt wie normaler Zucker.
Süsse und gleichzeitig gesunde Riegel ohne Zucker, ohne Weissmehl und auch ohne gesundheitsschädliche Fette können Sie sich im Bio-Onlinehandel oder im Naturkostladen/Reformhaus besorgen.
Auch sind gesunde Süssigkeiten sehr schnell selbst gemacht. Sogar Schokolade lässt sich binnen einer halben Stunde aus gesunden Zutaten und in schmelzend-köstlicher Qualität selbst zubereiten.
Falls Sie befürchten, ohne herkömmlichen Zucker und Süssigkeiten nicht leben zu können, dann planen Sie Ihren Ausstieg aus der Zuckersucht. Die nötigen Informationen dazu finden Sie hier: Zuckersucht beenden

3. Abnehmen mit der kalorienfreien Konjac Nudel

Wer abnehmen will, zwingt sich meist dazu, strikt auf Pasta aller Art zu verzichten. Das ist im Grunde auch eine sehr gute Idee, da sich Kohlenhydrate – noch dazu mit reichhaltigen Saucen – schnell auf der Waage bemerkbar machen können.
Seit es aber Konjac Nudeln gibt, muss niemand mehr auf leckere Pasta verzichten.
Konjac Nudeln sind nämlich frei von verwertbaren Kohlenhydraten, frei von Fetten und damit auch frei von Kalorien.
Gleichzeitig lassen sie sich wie Nudeln zubereiten – ob Spaghetti Bolognese, Lasagne oder Nudelsalat – alles ist möglich! Und das bei null Kalorien.
Konjac Nudeln sättigen überdies ausgesprochen nachhaltig und nehmen den Appetit auf grosse Portionen.  
Details zu den Konjac Nudeln finden Sie hier:

4. Abnehmen ohne verarbeitete Nahrungsmittel

Zu den verarbeiteten Nahrungsmitteln zählen Produkte wie Brathähnchen, Kekse, Cracker, Chips, kommerzielle Müslis, Süssigkeiten, Backwaren und Fertiggerichte aller Art. Diese Produkte enthalten Transfette (siehe 1.), reichlich isolierte Kohlenhydrate (siehe 2.), meist zu viel Salz oder auch Glutamat (siehe 5.).
Gleichzeitig liefern sie Ihnen kaum Vitalstoffe, so dass es keinen Sinn macht, diese Produkte zu essen – es sei denn, sie möchten auf ungesunde Weise an Gewicht zulegen.
Die neun ungesündesten Lebensmittel sind allesamt verarbeitete Nahrungsmittel. Wenn Sie diese essen, entstehen bei deren Verstoffwechslung derart viele Schlacken und Stoffwechselabfallprodukte, die ihr Körper gar nicht alle ausscheiden kann.
Also lagert er sie ein und polstert sie mit Fett, damit die Schlacken dem Gewebe nicht schaden können (siehe auch Punkt 11). Essen Sie nun hochwertige Lebensmittel, dann hat Ihr Körper sehr viel weniger Grund, Fett anzulegen, da es weniger Schlacken gibt, die es zu polstern gilt.
Essen Sie statt dessen frische Früchte, Salate, Gemüsegerichte (siehe unsere Rezepte-Rubrik), Sprossen, Nüsse, Hülsenfrüchte, gelegentlich hochwertigen Fisch und ab und zu ein Bio-Ei.
Tipps zu einem gesunden Frühstück finden Sie hier: Basisch frühstücken
Sie könnten jedoch auch eine Entschlackungskur über vier Wochen durchführen. Eine solche Entschlackungskur eignet sich nicht nur zum Abnehmen, sondern auch als Einstieg in eine basenüberschüssige gesunde Ernährungsweise.
Sie erhalten dabei neben einer ausführlichen Anleitung auch Rezepte für vier Wochen (je ein Rezept pro Tag) und erhalten so ganz nebenbei eine sichere Routine im gesunden Kochen und Essen.

5. Glutamat blockiert das Abnehmen

Meiden Sie Produkte, die Glutamat enthalten. Glutamat ist ein Geschmacksverstärker, der Speisen besonders herzhaft und würzig schmecken lässt.
Auf der Zutatenliste ist er mit Mononatriumglutamat oder auch mit Begriffen wie „hydrolysiertes Protein“ oder „Würze“ deklariert. Glutamat führt dazu, dass man vom entsprechenden Nahrungsmittel mehr isst als man eigentlich will. Glutamat fördert also den Appetit und hemmt das Sättigungsgefühl.
Glutamat eignet sich daher hervorragend als Gewürz, wenn man (auf ungesunde Weise) dringend zunehmen möchte.
Statt glutamathaltiger Gewürzmischungen können Sie Kräutersalz verwenden, Kräutermischungen, Brennnesselsamen-Gewürzmischungen und hefefreie Gemüsebrühen verwenden.

6. Abnehmen mit grünen Smoothies

Wenn Sie dazu neigen, zu viel zu essen, sollten Sie einmal versuchen, eine Ihrer täglichen Mahlzeiten durch einen grünen Smoothie zu ersetzen oder einen Smoothie als Vorspeise zu sich zu nehmen. Mit „Smoothie“ ist hier kein gekauftes Fertiggetränk gemeint, das meist viel zu viel Zucker und andere ungünstige Zutaten enthält, sondern ein selbst gemachter grüner Smoothie aus Früchten,grünem Blattgemüse, Wasser und – nach Geschmack – etwas MandelmusIngwerVanille o. ä.
Idealerweise trinkt man den grünen Smoothie zum Frühstück. So früh am Tag auf leeren Magen genossen können seine hochwertigen Vital- und Nährstoffe sofort resorbiert und in die Zellen eingebaut werden. Alle Informationen zu grünen Smoothies finden Sie hier: Grüne Smoothies – Die perfekte Mahlzeit.

Sie haben nicht immer Zeit für die Zubereitung eines frischen Smoothies? Das macht nichts. Hochwertige Smoothies sind auch in Pulverform erhältlich. Achten Sie jedoch hier auf hohe Qualität!
Pulverisierte Smoothies sollten selbstverständlich frei von Zucker, Süssstoffen und ungünstigen Füllstoffen sein. Sie sollten aus natürlichen Früchten und Gemüsen in Bio-Qualität hergestellt sein.

Wenn Sie ferner Sorten wählen, die Ballaststoffe in Form von kalorienfreien Flohsamen enthalten, dann können schlagen Sie zwei Fliegen mit einer Klappe, was heisst, dass zwei unserer Tipps gleichzeitig umsetzen können: Den Smoothie-Tipp und den folgenden Ballaststoff-Tipp.

7. Abnehmen mit Konjak Pulver: Essen Sie die richtigen Ballaststoffe

Dieser Tipp ist ja steinalt, werden Sie denken. Leider ist er deshalb nicht weniger aktuell. Doch kommt es darauf an, die RICHTIGEN Ballaststoffe zu essen, da Sie ja nicht nur abnehmen, sondern GESUND abnehmen möchten.
Wie Sie in Ihrer Ernährung gesunde von weniger gesunden Ballaststoffen unterscheiden können, erfahren Sie hier: Gute und schlechte Ballaststoffe

Konjak Pulver zum Abnehmen

Sie können jedoch auch – unabhängig von der Ernährung – gezielt bestimmte Ballaststoffe einnehmen, die nur eine Sache im Visier haben, nämlich Ihnen nicht nur ein bisschen, sondern ganz massiv beim Abnehmen zu helfen.
Diese Ballaststoffe haben denselben Ursprung wie die fantastische Konjac Nudel, nämlich die Konjakwurzel.
Aus dieser Wurzel wird ein Pulver gewonnen – das Konjak Pulver – das nahezu ausschliesslich aus besonderen Ballaststoffen (sog. Glucomannanen) besteht.
Diese Ballaststoffe hemmen den Appetit, machen satt und zufrieden – und zwar so, dass man plötzlich gar nicht mehr ans Essen denkt.
Der Kopf ist mit einem Mal wieder frei für kreative und sinnvolle Dinge.
Selbst die EFSA (Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit) hat das Konjak Pulver als hervorragendes Mittel zum Abnehmen gelobt – wenn man es zwei Mal täglich zu sich nimmt, was sehr einfach ist, da es das Konjak Pulver in Kapselform gibt.

Chiasamen zum Abnehmen

Zu den ausserordentlich gesunden Ballaststofflieferanten gehören auch die Chia-Samen. Chia-Samen quellen – ähnlich wie Leinsamen – sehr schnell in Wasser oder pürierten Früchten auf ein Vielfaches ihrer ursprünglichen Grösse auf. Werden sie gegessen, dann machen sie sehr schnell satt und sorgen auch dafür, dass das Sättigungsgefühl lange anhält.
Chia-Samen versorgen Sie aber nicht nur mit Ballaststoffen, sondern auch mit einer enormen Menge Calcium und Omega-3-Fettsäuren. Letztere helfen überdies dabei, Ihren Cholesterinspiegel zu senken und mögliche chronische Entzündungen zu lindern. Informationen und auch Rezepte mit Chia-Samen finden Sie hier: Chia Samen

Bentonit-Flohsamen-Shake zum Abnehmen

Ein ebenfalls wunderbares ballaststoffreiches Mittel, um nicht nur abnehmen zu können, sondern gleichzeitig auch den Körper zu entgiften und zu entsäuern, ist die morgendliche Einnahme des Bentonit-Flohsamen-Shakes.
Dieser Shake macht satt, hemmt den Appetit, fördert die Verdauung, saugt Giftstoffe und Gase aus dem Verdauungstrakt auf und sorgt für ein gesundes Milieu im Darm.
Alle diese Punkte helfen Ihnen enorm beim Abnehmen und dabei Ihrem Körper gleichzeitig etwas Gutes zu tun.
Bentonit und Flohsamen sind häufig Bestandteile von Darmreinigungsprogrammen. Wenn Sie ein solches Basis-Darmreinigungsprogramm erwerben, dann erhalten Sie damit oft auch ein Probiotikum – womit wir schon beim nächsten Punkt wären…

8. Probiotika helfen beim Abnehmen

Probiotika sind nützliche Darmbakterien, die auf vielerlei Weise äusserst positiv auf die Gesundheit des Menschen einwirken und auch beim Abnehmen helfen.
Sie können Allergien vorbeugen, eine Infektanfälligkeit reduzieren, das Immunsystem stärken, die Darmschleimhaut schützen, die Verdauung und damit den Stoffwechsel verbessern und – da manche Darmbakterien auch Vitamine bilden - zu einer optimalen Nähr- und Vitalstoffversorgung beitragen.
Darmbakterien gibt es viele Hundert Arten. Jeder Mensch hat eine ganz individuelle Darmbakterien-Komposition und damit eine ganz individuelle Darmflora – abhängig von der Darmflora der Eltern und abhängig von der persönlichen Ernährungs- und Lebensweise.
Manche Darmbakterien – man nennt sie Firmicutes – führen nun dazu, dass auch ein Teil der eigentlich unverdaulichen Ballaststoffe zu verdaulichen Kohlenhydraten zerlegt werden und dem Körper daher Kalorien liefern.
Das heisst, man glaubt, unverdauliche Ballaststoffe zu essen, die dann aber von der eigenen Darmflora in das verwandelt werden, was man eben nicht will: In Zucker und Fett.
Kein Wunder klappt das Abnehmen nicht! Und das, obwohl man kaum etwas isst.
Doch nicht jeder besitzt Firmicutes in gleich hoher Anzahl.
Man stellte fest, dass bevorzugt übergewichtige Menschen diese Gruppe Darmbakterien in ihrem Darm beherbergen. Schlanke Menschen hingegen besitzen nur wenige Firmicutes-Bakterien, dafür vermehrt die sog. Bacteroidetes-Bakterien.
Diese Bakterien können Ballaststoffe nicht verstoffwechseln, so dass sich auch keine zusätzlichen Kalorien auf den Hüften niederlassen können. Die Ballaststoffe werden bei diesen Menschen unverdaut ausgeschieden. Wären sie dick, könnten sie ruckizucki abnehmen.
Milchsäurebakterien (Lactobacillus-Stämme) gehören zu den Bacteroidetes. Daher ist es gerade dann sinnvoll, probiotische Präparate einzunehmen, wenn man abnehmen möchte. Das Ziel heisst dann, die Darmflora dahingehend zu verändern, dass die „dicken“ Firmicutes zurückgedrängt werden und sich stattdessen die „schlanken“ Bacteroidetes ansiedeln.
Wichtig ist hier, dass Sie ein Probiotikum wählen, das zahlreiche Lactobacillus-Stämme enthält und Sie dieses gemeinsam mit den übrigen hier genannten Tipps umsetzen.
Machen Sie sich daher Ihre Darmflora zum Komplizen und Abnehmen wird zum Kinderspiel!

9. Abnehmen durch lange Pausen zwischen den Mahlzeiten

Warum lange Pausen zwischen grösseren Mahlzeiten höchstwahrscheinlich eher zum Abnehmen beitragen als die vielfach postulierten vielen kleinen Mahlzeiten, lesen Sie hier:
Ideal ist es daher, die erste Mahlzeit am späten Vormittag (z. B. um 11 Uhr) zu sich zu nehmen und die zweite Mahlzeit am Nachmittag (z. B. um 16 Uhr). Eine dritte Mahlzeit fällt weg.
Nicht jeder Mensch fühlt sich mit diesem Rhythmus wohl. Probieren Sie es einmal aus. Denn wenn Sie zu jenen gehören, die das intermittierende Fasten lieben, dann wird Ihnen das Abnehmen plötzlich viel leichter gelingen.

10. Abnehmen mit den richtigen Getränken

Mit Zucker gesüsste Getränke sind selbstredend nicht für ein Programm zum Abnehmen geeignet.
Mit Süssstoff gesüsste Getränke sind jedoch zum Abnehmen auch nicht ideal, wie wir hier erklärt haben:
Steigen Sie besser konsequent auf stilles Wasser und Kräutertees um und trinken Sie davon 1,5 bis 2 Liter am Tag.
Wenn Sie bereits kohlensäureabhängig sind, dann wählen Sie wenigstens ein Mineralwasser ohne sonstige Zusätze (keine Süssstoffe, Aromen, Fruchtkonzentrate etc.).
Sehr gut lassen sich auch frisch gepresste Gemüsesäfte (evtl. mit Wasser verdünnt) in ein Abnehm-Programm einbauen.
Details dazu lesen Sie hier: Gesund und schlank mit einer Saft-Kurp
Wenn es ohne Limonade gar nicht geht, dann verfeinern Sie Ihr Mineralwasser mit etwas frisch gepresstem Zitronensaft und süssen mit ein wenig Stevia oder Xylit.
Ein ebenfalls sehr empfehlenswerter Begleiter beim Abnehmen ist die Kokosmilch. In Punkt 1 haben Sie bereits erfahren, dass Kokosöl vom Körper nur ungern als Fett gespeichert wird. Und genau so verhält es sich auch mit der Kokosmilch. Ob in Fruchtshakes, Desserts, Saucen oder Suppen, Kokosmilch kann vielfältig eingesetzt werden und dabei gleich auch die eher unerwünschten Milchprodukte ersetzen.
Möchten Sie die Kokosmilch trotz ihrer vorteilhaften Fette lieber etwas fettärmer und vielleicht auch leichter zu dosieren und aufzubewahren als die typischen Dosen? Kein Problem. Probieren Sie doch einmal die köstliche Bio-Kokosmilch aus teilentfettetem und ballaststoffangereichertem Kokosmilchpulver.
Für einen köstlichen Kokosdrink rühren Sie einfach 2 - 3 Löffel Kokosmilchpulver in ein Glas Wasser - fertig ist die Kokosmilch. Gleichzeitig versorgen Sie sich mit nur einem Glas eines solchen Kokosdrinks mit 20 Prozent Ihres täglichen Ballaststoffbedarfs und tun damit auch gleich Ihrer Darmgesundheit etwas Gutes.

11. Abnehmen mit einer Entsäuerungskur

Eine chronische Übersäuerung des Gewebes entsteht über viele Jahre und Jahrzehnte hinweg infolge eines chronischen Mangels an basischen Mineralstoffen und einer säurebildenden Lebens- und Ernährungsweise.
Im Laufe einer solchen chronischen Übersäuerung verlangsamt der Stoffwechsel zusehends. Das Abnehmen wird fast unmöglich.
Ein übersäuertes Milieu verhindert, dass Nähr- und Vitalstoffe vollumfassend in die Zelle gelangen und blockiert gleichzeitig den Abtransport von Stoffwechselschlacken aus dem Gewebe, so dass sich die Situation immer weiter verschlechtert. Schlacken, die nicht abtransportiert werden können, werden – wie oben unter 3. erklärt – mit Fett gepolstert, damit Sie die empfindlichen Körpergewebe nicht schädigen können.
Erst wenn die Schlacken, zu denen auch überschüssige oder bereits neutralisierte Säuren gehören, entfernt werden, kann auch das Fett viel leichter wieder abgebaut werden.
Eine nicht ordnungsgemäss versorgte Zelle signalisiert gleichzeitig ständig „Hunger“, so dass mit einer Übersäuerung oft auch immer ein nicht zu stillender Appetit einhergeht. Das Abnehmen gelingt bei einer Übersäuerung folglich nur bedingt und nur mit grosser Anstrengung, wenn überhaupt.
Die Entsäuerung ist hier also ein wichtiger Schritt, der einige Wochen nach der Ernährungsumstellung sinnvoll ist. Wird die Entsäuerung zeitgleich mit der Umstellung der Ernährung durchgeführt, kann dies schnell den Körper überlasten und zu massiven Entgiftungs- und auch Unverträglichkeitsreaktionen führen.
Der Organismus sollte sich also zunächst an die gesündere Ernährung gewöhnen (etwa 4 Wochen lang) und erst dann mit einem Entsäuerungsprogramm konfrontiert werden.
Bei der Entsäuerung werden Säureschlacken abtransportiert, so dass Basen, Sauerstoff und Enzyme das Gewebe endlich wieder passieren können. Die Nährstoffe gelangen nun leicht in die Zelle und Abfallstoffe können vollumfänglich ausgeleitet werden.
Der Stoffwechsel wird durch die Entsäuerung also wieder aktiviert und beschleunigt, so dass es jetzt auch an die eingelagerten Fettreserven geht und diese nach und nach abgebaut werden können. Jetzt klappt es auch wieder problemlos mit dem Abnehmen.